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Herzlich Willkommen auf den Seiten der Benediktinerabtei Rohr

 Gottesdienste und Gräbersegnungen um das Allerheiligenfest 2026

 

Sonntag, 25.10.2026

8.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Niedereulenbach, anschließend Gräbersegnung

16.00 Uhr Hl. Messe in Helchenbach, anschließend Gräbersegnung

 

Samstag, 31.10.2026, Hochfest unseres Diözesanpatrons St. Wolfgang

19.00 Uhr Vorabendmesse in Obereulenbach, anschließend Gräbersegnung

In Rohr keine Vorabendmesse!!!

 

Sonntag, 01.11.2026 Hochfest Allerheiligen

8.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Laaberberg, anschließend Gräbersegnung

10.00 Uhr Konvent-  und Pfarramt in Rohr, anschließend Gräbersegnung

 

Montag, 02. November 2026  Allerseelen

19.00 Uhr Requiem für alle Verstorbenen der Pfarreiengemeinschaft Rohr-Laaberberg in Rohr

 

Sonntag, 08. November 2026

8.30 Uhr Pfarrgottesdienst zum Patrozinium St. Martin in Högldorf, anschl. Gräbersegnung

 

 

15 August 26

 

B Mairia Him Rohr 2

B Maria Him Rohr Heimatgruppe

B Maria Him Rohr 1

 

 

 

Aufruf an Betroffene von sexuellem Missbrauch in Internat und Gymnasium des Klosters Rohr

Das Leid der Betroffenen hören und anerkennen.

Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Internat und Gymnasium der Benediktinerabtei Rohr (Niederbayern)

Im Rahmen eines unabhängigen Forschungsprojekts werden ehemalige Schüler*innen und Zeitzeug*innen gesucht, die zur Aufklärung von sexualisierter Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Internat und Schule beitragen können. Auftraggeber ist die Benediktinerabtei, die sich damit ihrer Verantwortung stellt. Ausgehend von den bislang bekannten Anzeigen sollen alle Vorfälle umfassend aufgeklärt werden. Hierzu soll allen, die Unrecht und Leid erfahren haben, die Möglichkeit zur Beteiligung geboten werden.

Seit den 2000er Jahren wandten sich etwa 20 ehemalige Schüler*innen an die Klostergemeinschaft und zeigten sexualisierte Gewalt und Menschenrechtsverletzungen an. Aufgrund ihrer Berichte konnten gerichtliche Verfahren eingeleitet werden, die bislang in drei Urteilen mündeten. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen den 1950er und 2000er Jahren. Dies zeigt deutlich, dass es sich nicht um Einzelfälle handelte. Alle Betroffenen sollen unterstützt werden. Die Ordensgemeinschaft bietet Anerkennungsleistungen an. Alle Betroffenen sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Berichten an der Aufarbeitungsstudie zu beteiligen. Anerkanntermaßen hilft es Betroffenen, ihre Geschichte zu erzählen (Betroffener vor der Aufarbeitungskommission: https://www.aufarbeitungskommission.de/ihre-geschichte/: "das ist wie ein Rucksack, den man mit jedem Erzählen stückchenweise leerer macht. Zum Schluss bleibt zwar der Rucksack, der einen aber nicht mehr so belastet.")

Weitere Erzählungen sollen zur Aufklärung beitragen.

Für eine fundierte, von der Klostergemeinschaft in Rohr unabhängige Aufarbeitung sind Schilderungen von weiteren Betroffenen sowie von Zeug*innen der gewaltsamen Übergriffe erforderlich. Das von Prof. Dr. Annette Eberle geleitete Projekt sucht daher alle Betroffenen, Familienangehörige, Freund*innen oder Mitarbeiter*innen der Einrichtungen oder des Trägers, die möglicherweise zur Aufklärung beitragen können. Sie können sich direkt an Frau Eberle wenden. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt.

Kontakt:

Prof. Dr. Annette Eberle

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel.: 0177/4786628

Aktuelle Informationen, 🔗 https://aufarbeitung-orden.de/projekte/rohr/indexx.htm